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Sehenswürdigkeiten

Bolkoburg
Die Geschichte der Bolkoburg beginnt um die Mitte des XIII. Jahrhunderts. Ende dieses Jahrhunderts wurde sie von Bolko I, dem Herzog von Schwiednitz-Jauer, ausgebaut. Die damals entstandene Ringmauer wurde in die Umgebung hervorragend eingebaut. In der zweiten Etappe wurde freistehender Turm gebaut, dessen Grundriss eine Form des Kreises hat, der in die südöstliche Richtung zum „scharfen Schnabel“ übergeht. Es ist eine sehr seltene Form in Polen, wahrscheinlich vom Tschechien entlehnt. Die Burg und die mit der Befestigungsbauten verbundene Stadt waren wichtiger Widerstandspunkt im damaligen Schutzsystem von Befestigungsbauten des Schlesiens. In den Jahren 1301-1368 unter der Herrschaft der Herzöge Bernard und Bolko II wurde das Bauwerk um das südwestliche Gebäude vergrößert. Nach dem Tod der Herzogin Agnes von Schweidnitz-Jauer im Jahre 1392 geriet die Bolkoburg unter die Oberhoheit der böhmischen Krone und war ihr Eigentum. Im XV. Jahrhundert wurde sie mehrmals belagert, erobert und zerstört. In dieser Zeit wurde das Tor befestigt und der Steingang aufgemauert.
In den Jahren 1530-40 wurden die Maßnahmen getroffen, die Burg unter der Leitung des italienischen Architekten Jakob Parr (Pahr) umzubauen, um den Umfang der Befestigungsbauten zu vergrößern. Damals entstanden neue Burghöfe an der südwestlichen Seite und an der Seite der Stadt, die mit der Mauer mit den Zinnen (Schließscharten) mit den vorgeschobenen Basteien umgeben wurden. Damals entstanden auch Attiken in der Form der "Schwalbenschwänze“, die den Turm und die Gebäude bekränzten. In der Zeit des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg im Jahre 1640 belagert. 1646 wurde sie durch das schwedische Heer besetzt. Seit 1703 gehörte sie den Zisterziensern aus Krzeszów (deutscher Name Grüssau), die ihre Innenräume umgebaut haben. Im XIX. Jahrhundert und im Zeitraum zwischen den beiden Kriegen wurde die Mauer renoviert. Heute ist sie eine Burgruine, die man besichtigen kann.

Sehenswürdigkeiten der Stadt Bolków
Zu den architektonischen Anziehungspunkten der Stadt Bolków (deutscher Name Bolkenhain), die man erwähnen sollte, gehören:
Markt in Bolków – die Laubenhäuser, die sich auf dem nördlichen Oberen Ring befinden, stammen aus XVII und XVIII Jahrhundert (im XIX und XX Jahrhundert umgebaut), und ihre Lokalisierung auf der abschüssigen Marktplatte schenkt ihnen unwiderstehliche Schönheit und Anziehungskraft. Der „Engelsbrunnen“, der sich in der Mitte des Marktes befindet, verleiht dem Mark einen besonderen Reiz.
Engelsbrunnen – der Brunnen, der sich im Hauptpunkt des Marktes befindet, stellt einen die Bibel lesenden Knaben dar. Seine Herkunft datiert man aus dem Jahre 1858, als er auf den Platz der ehemaligen evangelischen Kirche gestellt wurde. Man weiß nicht genau, warum der Brunnen den Namen „Engelsbrunnen“ erhalten hat; man vemutet, dass der Name entweder wegen des Aussehens des Knaben so lautet oder vom Engelsbrunnen oder –quelle stammt. Die originelle Figur wurde wahrscheinlich in den Jahren 1948-1951 gestohlen. 2001, dank der Zusammenarbeit der Verwaltungsbehörden der Partnerstädte, wurde die Originalkopie der verlorenen Figur auf ihren Platz wieder gestellt. Seit 2005 steht die Zwillingsfigur am Gemeindeamt in der Partnerstadt Borken in Deutschland.
Klassizistisches Rathaus – Ende des XIV Jahrhunderts gebaut. Im Jahre 1632 ist es völlig abgebrannt und wurde 1670 wieder aufgebaut. Weitere Umbauarbeiten, besonders im Jahre 1827, nach dem Entwurf von Hedemann aus Jelenia Góra (deutscher Name Hirschberg), verliehen ihm "heutiges Gesicht".
Kirche zur Heiligen Hedwig von Schlesien in Bolków – erste Erwähnungen über die Kirche in den Dokumenten stammen aus 1298, sie soll wahrscheinlich füher, ungefähr 1250, als gemauertes Bauwerk auf dem Grundriss des griechischen Kreuzes mit der an der südlichen Seite angebauten Sakristei und dem Turm in der frügotischen Form gestanden haben. Nach mehreren Umbauarbeiten hat das Bauwerk zur Zeit den neugotischen Charakter.

 

 

Burgen und Schlösser
Schweinhausburg – die unheimlich große, auf einem Hügel (369 m über Meeresspiegel) gelegene Burgruine aus XIV. Jahrhundert besitzt unwiderstehlichen Reiz und außergewöhnliches Klima. Im dreistöckigen Turm, der aus Stein und auf dem Rechteckgrundriss gebaut wurde, wurden die Fragmente von Gewölben, Stukkaturen, Quadensteinportalen, gotischen Fenstern und an den Außenwänden die Fragmente der Sgraffito-Schmuckelemente erhalten. Privateigentum.
Burgruine Niesytno in Płonina (deutscher Name Nimmersath) – mit vieleckigem Steinturm, der auf der Felsenspitze mit der Länge von 150 m gebaut wurde. Vor der Burgruine befindet sich der Renaissanceschloß aus dem Jahr 1546, der im XIX. Jahrhundert ausgebaut wurde. Privateigentum.
Burgruine in Lipa (deutscher Name Leipe) – diese Burg stammt aus dem XIII. Jahrhundert, wurde im XVII. und XIX. Jahrhundert umgebaut. Manche Quellen verbinden sie mit dem Templerorden. In der Burg wurden ein paar gewölbte Räume, der Küchenschornstein in der Form einer Pyramide, das Renaissanceportal erhalten. 1821 waurde das Gebäude teilweise abgetragen, und 15 Jahre später vom Besitzer wieder aufgebaut. Heute, nach den Kriegszestörungen, wird es von der Privatbesitzerin renoviert.
Barockschloß in Mysłów (deutscher Name Seitendorf) – er wurde ca. 1700 gebaut und um die Wende des XVIII zum XIX. Jahrhundert ausgebaut. Er wurde vielmal renoviert, deshalb wurde die Mehrheit der Stilmerkmale verloren. Das ist das zergliederte, zweistöckige, mit hohen Walmdächern bedeckte Bauwerk mit dem Wohn- und Nutzdachgeschoß. Die Fenster sind vorwiegend rechteckig, manche sind halbrund geschlossen, alle sind in den Fensterbekleidungen. Vor dem Eingang befindet sich eine Terrasse. In manchen Innenräumen wurden die Tonnengewölben mit den Lünetten, die originellen Treppen, die Kassetendecke im Vorraum und der Kamin erhalten. Der Schloß ist durch den Park mit der Fläche von 1,8 ha umgeben. Privateigentum.

Sakralbauwerke auf dem Gebiet der Gemeinde Bolków (deutscher Name Bolkenhain)
Kirche zum Heiligen Johannes dem Täufer in Stare Rochowice (deutscher Name Alt Röhrsdorf). Sie wurde im XV. Jahrhundert als gemauerte, einschiffige, so gebaute Kirche, dass das Presbyterium nach Osten weist, mit dem Turm an der westlichen Seite und dem quadratischen Presbyterium gebaut. Sie wurde im XVIII. Jahrhundert umgebaut. Im Innenraum sind die Barockaltäre und die Kanzel vom Ende des XVII. Jahrhunderts erhalten.
Kirche zum Heiligen Nikolaus in Świny (deutscher Name Schweinhaus). Erste Erwähnungen erschienen schom im Jahre 1318. In der heutigen Form wurde sie um das Jahr 1570 als das gemauerte Bauwerk aus Stein, mit dem quadratischen Presbyterium, dem Turm an der westlichen Seite und den angebauten Räumen gebaut. Vom Süden zu ihrem Innenraum führt das gotische Portal mit dem Datum 1579. Bis heute ist der Teil der Ausstattung vom Ende des XVI. Jahrhunderts erhalten, unter anderen die Renaissancebänke, die Emporen und die Galerie im Presbyterium.
Kirche der Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria in Jastrowiec (deutscher Name Oberlauterbach). Sie entstand Ende des XIII. Jahrhunderts, sie ist das kleine Bauwerk mit dem quadratischen Schiff und dem ein bisschen schmaleren Presbyterium. Im Innenraum kann man die bescheidenen, aber wertvollen Ausstattungselemente, wie: gotische Holzfigur der Madonna aus dem XV. Jahrhundert, den Taufstein aus dem XVI. Jahrhundert und viele Grabsteine bewundern.
Kirche der Heiligen Paul und Peter in Lipa (deutscher Name Leipe). Spätgotisches, einschiffiges Bauwerk mit einem quadratischen Turm. Im Inneraum haben sich mehrere Details, unter anderen das gotische Triptik im Hauptaltar, der barocke Seitenaltar erhalten. Besonders wertvoll ist der Komplex von Grabsteinen und Grabinschriften aus dem XVI-XVIII. Jahrhundert.
Kirche zur Heiligen Barbara in Wolbromek (deutscher Name Wolmsdorf). Die Kirche wurde im XVI. Jahrhundert errichtet. Sie wurde so gebaut, dass das Presbyterium nach Osten weist. Die Kirche ist das gemauerte, einschiffige Bauwerk aus Stein mit dem Turm an der westlichen Seit und dem quadratischen Presbyterium, in das man durch das gotische Portal eingeht. Im Presbyterium befinden sich der Barockaltar, das gotische Triptik und die gotische Sakramentarium-Nische.
Kirche zum Heiligen Nikolaus in Kaczorów (deutscher Name Ketchdorf). Das gotische Bauwerk wurde im XV. Jahrhundert errichtet und im XVIII. Jahrhundert umgebaut. Die Kirche wurde mehrmals renoviert und ist das kleine, orientalische Bauwerk mit dem rechteckigen Schiff und dem geschlossenen Presbyterium. Der prächtige Innenraum und vielgestaltige Ausstattung, u.a. das gotische Steinsakramentarium aus dem XV. Jahrhundert, die Altäre aus dem XVIII. Jahrhundert, die Kanzel und der Taufbecken aus Angang des XIX. Jahrhunderts.
Kirche zum Heiligen Johannes dem Täufer in Mysłów (deutscher Name Seitendorf). Sie soll wahrscheinlich Ende des XIII. Jahrhunderts entstanden sein, sie wurde mehrmals renoviert und umgebaut. Der Innenraum ist prächtig eingerichtet, es gibt u.a. das gotische Steinsakramentarium aus dem XV. Jahrhundert, den Altar vom 1616, die Skulpturen aus dem XVIII. Jahrhundert, die barocken und klassizistischen Bilder, die Kanzel und den Taufbecken aus Angang des XIX. Jahrhunderts.
Kirche zum Heiligen Joseph dem Bräutigam In Wierzchosławice (deutscher Name Würgsdorf). Das ist die klassizistische, gemauerte Kirche aus dem XVII. Jahrhundert, die im XX. Jahrhundert umgebaut wurde. Sie hat ein Schiff mit den Holzemporen. Im Innenraum befinden sich bescheidene Ausstattungselemente, wie unter anderen die Orgel aus dem XVII. Jahrhundert.
Die Kirche der Geburt der Jungfrau Maria in Sady Górne (deutscher Name Ober Baumgarten). Sie soll wahrscheinlich Ende des XIII. Jahrhunderts als frühgotisches Bauwerk entstanden sein. Sie sollte wahrscheinlich im XIV. Jahrhundert umgebaut werden. Das wertvollste Ausstattungselement ist die Renaissancekanzel vom 1585, in der Kapelle befinden sich 17 Renaissancegrabsteine und 2 Grabinschriften aus dem XVI.-XVII Jahrhundert.


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