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Geschichte

Anfänglich war Bolków (deutscher Name Bolkenhain) eine Siedlung, die sich als Vorburg (Siedlung am Fuße der Burg) entwickelt hat. Zunächst, nach der Anlegung, erzielte die Stadt Gewinne aus lebhaftem Handelverkehr. 1312 gab der Herzog Bernhard von Schweidnitz der Stadt den Namen Bolków zur Ehre seines verstorbenen Vaters Bolko I des Großen, der Bolko I der Strenge genannt wurde. Dank der Güte und Großzügigkeit der Herrschenden, sowie der günstigen Lage hat sich die Stadt schnell entwickelt, was dazu beitrug, dass sie das Handels- und Handwerkszentrum wurde. 1392 geriet Bolków (deutscher Name Bolkenhain) unter die Oberhoheit der böhmischen Krone. In der ersten Hälfte des XVI. Jahrhunderts geriet die Stadt unter die Herrschaft der deutschen Habsburger. Im XVI. und XVII. Jahrhundert erlitt Bolków viele Unglücksfälle, die die Entwicklung der Stadt für lange Jahre gehemmt haben. Das waren Hochwasser, Brände, Seuchen, und sogar 1590 starkes Erdbeben. Auch der Dreißigjährige Krieg war eine Reihe von Niederschlägen, Mißerfolgen und Unglücksfällen, neben den materiellen Schäden, zählte die Stadt kurz nach dem Krieg nur 100 Einwohner. 1704 wurde Bolków vom Zisterzienserorden aus Krzeszów (deutscher Name Grüssau) gekauft, die die Stadt wegen der Säkularisation im Jahre 1810 verloren. In dieser Zeit überging fast das ganze Schlesien infolge der drei Kriege in Besitz Preußens. Im XIX. Jahrhundert wurde Bolków, dank der Familie Kramst, das wesentliche Zentrum von Erzeugung und Handel der Waren aus Lein. In der Zeit des letzten Krieges haben die Nazis das Außerlager (AL Bolkenhain) des Konzentrationslagers Gross-Rosen (KL Gross-Rosen / KZ Gross-Rosen) in Bolków gegründet. Die KZ-Häftlinge arbeiteten schwer in der Fabrik der Flugindustrie, sowie beim Bau der unterirdischen Stollen. Den Tod vieler Opfer dieses Konzentrationslagers macht das Denkmal auf dem Berg Wzgórze Ryszarda (deutscher Name: Richardshöhe) denkwürdig. Glücklicherweise ging die Stadt aus den Kriegswirren fast unberührt hervor, und die Polen, die in dieser Stadt aus verschiedenen Regionen ankamen, fanden hier ihr Zuhause und ihre Heimat.

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